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Heywinkel-Haus in Osnabrück erhält AOK-Gesundheitsbonus zum dritten Mal

von links: Christian Böwer (AOK Vertriebsleiter), Michael Cziudaj (AOK Berater für Betriebliches Gesundheitsmanagement), Eckhard Kallert (Geschäftsführer, Heywinkel-Haus), Ulrich Janßen (Qualitätsbeauftragter, Heywinkel-Haus), Liliane Wosny (Wohnbereichsleitung, Heywinkel-Haus), Birgit Prasse´(Kinästhetik-Trainerin, Heywinkel-Haus), Eveline Simrak (Pflegedienstleitung, Heywinkel-Haus)

AOK-Auszeichnungsurkunde fürs BONAS-Projekt

Heywinkel Haus Osnabrück erhält Auszeichnung   AOK honoriert erfolgreiches Gesundheitsmanagement   Osnabrück  06.12.2016 Das Heywinkel-Haus Osnabrück wurde von der AOK zum dritten Mal in Folge für sein erfolgreiches Gesundheitsmanagement ausgezeichnet und mit einem Beitragsbonus belohnt. Die Einrichtung beteiligt sich seit 2012 an einem AOK-Projekt zur innerbetrieblichen Gesundheitsförderung. Der Bonus kommt je zur Hälfte dem Arbeitgeber und den AOK-versicherten Beschäftigten zugute.   „Insbesondere in den Pflegeberufen sind die körperlichen und seelischen Belastungen sehr hoch. Daher ist ein Engagement in der betrieblichen Gesundheitsförderung wichtig und sinnvoll, um die Arbeitsbedingungen nachhaltig zu verbessern“, erläutert der AOK-Vertriebsleiter Christian Böwer. Handfeste Gründe für die Teilnahme an dem Projekt nennt Eckhard Kallert, Geschäftsführer des Pflegeheims: „Gesunde, motivierte und zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erzielen auch überdurchschnittliche Leistungen. Davon profitieren nicht zuletzt die Pflegebedürftigen, die wir im Heywinkel-Haus betreuen.“   Kallert betont, dass im Heywinkel-Haus besonderer Wert auf eine gute, menschliche und von Vertrauen geprägte Unternehmenskultur gelegt werde. Beispielhaft nennt er konkrete Maßnahmen, mit denen eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen erzielt werden konnte: „Wir haben neue Hilfsmittel angeschafft, bei denen die individuellen Einschränkungen unserer Bewohner noch besser berücksichtigt werden können. Dadurch ist die Arbeit an und mit den Bewohnern körperlich weniger belastend. Als Ergänzung hat eine Kinästhetik-Trainerin alle Pflege-Mitarbeiter geschult, auch hier profitieren Bewohner und Pflegepersonal gemeinsam.“   Außerdem hat eine Arbeitsgruppe zum Thema: „palliative Begleitung sterbender Bewohner“ Maßnahmen zur Einbindung des ambulanten  Hospizdienstes und der Hospiz-Pflegeberatung absolviert. Ziel ist eine individuelle, an den Bedürfnissen der Bewohner ausgerichtete Betreuung. „Das Gefühl, optimal helfen und unterstützen zu können, mindert auch die psychische Belastung, die der Beruf oftmals mit sich bringt“, erläutert Kallert.   Betriebliches Gesundheitsmanagement steht auch für eine Gesamtschau auf das Unternehmen. Kallert betont, dass nicht nur das Gesundheitsverhalten der einzelnen Beschäftigten im Fokus stehe: „Es sind auch die sogenannten weichen Faktoren wie Wertschätzung, Gerechtigkeit und Fairness am Arbeitsplatz, die sich auf den Krankenstand auswirken können.“ Ansatzpunkte in der gemeinsamen Projektarbeit seien daher die Organisationsprozesse, das Betriebsklima und Führungsverhalten in einem Betrieb. Kallert  ergänzt: „Diese Themenfelder anzugehen setzt natürlich Offenheit und Veränderungsbereitschaft auf allen Seiten voraus. Dies ist uns hervorragend und nachhaltig gelungen.“       Hintergrund: Die AOK Niedersachsen hat die Möglichkeit zu einer Bonuszahlung für erfolgreiche Maßnahmen in der betrieblichen Gesundheitsförderung in ihrer Satzung verankert. Werden in einem auf vier Jahre angelegten Projekt die definierten Qualitätsstandards eingehalten und messbare Erfolge erzielt, kann bis zu drei Mal ein Bonus je teilnehmendem AOK-versicherten Beschäftigten gezahlt werden.

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