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Aktuelles

Neun Praktikanten und Praktikantinnen aus Südafrika in der diakonischen Altenhilfe, drei davon im Heywinkel-Haus:

Seit Anfang Juni sind 9 Krankenpflegeschüler und -schülerinnen der Vuka Ukhanye Nursing School für sechs Wochen zu Gast im Osnabrücker Land. Die südafrikanische Krankenpflegeschule und die Berufsbildenden Schulen des Landkreises Osnabrück in Haste sind seit zwei Jahren partnerschaftlich verbunden.

Diakoniepastorin Doris Schmidtke im Kreise der südafrikanischen Praktikantinnen und Praktikanten

Thabisile Sithole, Ntuthuko Innocent Ndlovu und Clerence Nombuyiselo Mbatha (von links mit Pflegedienstleiterin Eveline Simrak) lernen die Altenpflege im Heywinkel-Haus kennen.

Mit großem Interesse und Engagement geht es an die Arbeit ...

Die Kontakte sind hervorgegangen aus der Partnerbeziehung des ehemaligen Kirchenkreises Georgsmarienhütte mit dem Kirchenkreis Umvoti bei Durban. Die Vuka Ukhanye Krankenpflegeschule befindet sich in Kranskop in der Nähe des Untunjambili Krankenhauses. 

Neben einem umfangreichen Besuchs- und Informationsprogramm absolvieren die Gäste auch einen dreiwöchigen Praxiseinsatz in Einrichtungen der Evangelischen Seniorendienste, nämlich im Heywinkel-Haus, im Ledenhof und im Haus Schinkel. Zu einer Zwischenreflexion des Praktikums trafen sich die Delegationsmitglieder mit Diakoniepastorin Doris Schmidtke im Haus der Kirche in Osnabrück. 

Gefragt, was sie in Deutschland am meisten überrascht, kamen überraschende Antworten: die wundervollen Sonnenuntergänge - in Südafrika gibt es keine Dämmerung; es wird sehr plötzlich dunkel - und die übermäßige Organisation des Lebens - "it is too much organized". 

Die große Anzahl und die gute Ausstattung der Pflegeheime sind für sie ebenfalls eine neue Erfahrung: Es gehe zu wie in einem Hotel, meinten sie. In Südafrika sei es Aufgabe der Familie, sich um die Pflegebedürftigen zu kümmern.

Was sie mit dem Wort Diakonie verbinden? 

Entwicklung, Engagement, Kenntnisse, Wertschätzung, Freundlichkeit, sich berühren lassen von den Nöten, Ängste vertreiben, dienen, intensive Pflege, mit Nahrungsmitteln versorgen - das waren ihre Assoziationen. 

Mitte Juli kehrt die Delegation nach Südafrika zurück.

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