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Umwelt schonen und dabei Betriebskosten senken - das Heywinkel-Haus nimmt am Projekt "ÖKOPROFIT" teil.

Ziel des Projektes ist es, den Umwelt- und Klimaschutz ein Stück weit zu unterstützen - und zwar mit einer Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes durch umwelttechnische und organisatorische Maßnahmen bei gleichzeitiger Senkung der Betriebskosten.

Geschäftsführer Eckhard Kallert (vorne) während der Eröffnungsveranstaltung (Foto: C.U.T.)

ÖKOPROFIT  wurde durch die Stadt Graz (Österreich) in den 90er-Jahren ins Leben gerufen und entwickelte sich zu einem weltweiten Projekt. In Deutschland nehmen rund 50 Kommunen daran teil, so auch Osnabrück.

Unter Federführung des C.U.T. (Centrum für Umwelt und Technologie Osnabrück) fiel am 2. November 2011 der Startschuss für das 12-monatige Kooperationsprojekt, das u.a. durch die Fachbereiche Umwelt und Wirtschaftsförderung der Stadt unterstützt wird.

Die mitwirkenden Betriebe bekommen professionelle Berater an die Seite gestellt, die gemeinsam mit den zuständigen Firmenmitarbeitern nach Einsparmöglichkeiten und Effizienzpotentialen suchen und das Ressourcen- und Kostenbewusstsein im Unternehmen fördern.Es werden praxistaugliche Maßnahmen erarbeitet, die unter anderem Einsparungen bei Energie, Wasser,  Abwasser, Abfall, Emissionen und Betriebsstoffen zum Ziel haben.Ergänzend zu den Betriebsbegehungen finden acht Workshops statt, in denen die Firmenvertreter ihr Wissen vertiefen und sich mit den anderen Teilnehmern austauschen.

Neben anderen Firmen und Einrichtungen unserer Stadt (z.B. die Universität, das Hotel Remarque oder die Stadtwerke) nehmen auch das Heywinkel-Haus und das Haus Ledenhof als Einrichtungen der Evangelischen Seniorendienste Osnabrück daran teil.

Zusammen mit dem professionellen Berater von Ökoprofit wurden bereits erste Maßnahmen besprochen, die eine Reduzierung des Wasserverbrauchs und der Abfallmengen, aber beispielsweise auch ein ´Richtiges Lüften` zum Ziel haben. Die Installation neuer Wasserspararmaturen ist zwar eher eine kleinere Umweltschutzmaßnahme, die aber dennoch jährlich Wasser- und Abwasserkosten spart.

Neben solch zählbaren Beiträgen zu Ökologie und Ökonomie spielt ein weiteres Anliegen des Projektes eine nicht minder wichtige Rolle: Eine generelle Stärkung des Umweltbewusstseins der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, verbunden mit einer Erinnerung an die Verantwortung gegenüber zukünftigen Generationen, und - daran anknüpfend - die Förderung einer Identifizierung mit dem betrieblichen Umweltschutz.

Nicht zu unterschätzen sind auch die stattfindenden Workshops: Dort werden Wissen und Kompetenz erweitert, neue Ideen entwickelt sowie Erfahrungen ausgetauscht. Zu letzterem kann vielleicht auch das Heywinkel-Haus etwas einbringen, denn hier wurde bereits vor der Ökoprofit-Teilnahme ein Blockheizkraftwerk gebaut, welches im Bereich Strom zu deutlichen Einsparungen führt. 

Für die Mitarbeiter bedeutet das Projekt natürlich einen zwar zeitlich begrenzten, aber doch spürbar erhöhten Arbeitsaufwand - der sich letztendlich aber wirklich lohnt. Auch die Teilnahmegebühr in Höhe von 6000,00 Euro bedeutet eine mehr als sinnvolle Investition in die Zukunft ... 
Nicht zuletzt erhalten die teilnehmenden Unternehmen nach Ablauf der zwölf Monate eine ÖKOPROFIT-Auszeichnung, sofern die vereinbarten Maßnahmen umgesetzt worden sind.

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